Schullandschaft in Oldenburg

Die Schullandschaft des Landes Niedersachsen befindet sich derzeit im Umbruch.
Realschulen und Hauptschulen fallen in der alten Form weg und werden zu gemeinsamen Oberschulen. Nach dem Prinzip der Inklusion sollen Kinder mit besonderem Förderbedarf in Regelschulen aufgenommen werden. Der zeitliche Rahmen der Schulbetreuung wird stetig ausgeweitet. Die nebenstehende Grafik bietet einen Überblick über die Schulformen und Abschlüsse (klicken zum Vergrößern).

Grafik: OKA-Team

Grundschulen

In Oldenburg gibt es 28 städtische Grundschulen, von denen 3 ein katholisches Angebot führen, dazu eine Grundschule nach Montessori-Konzept und eine freie Waldorfschule. Schulpflichtig sind alle Kinder, die jeweils bis zum 30. September 6 Jahre alt werden. Über eine vorzeitige Einschulung oder Rückstellung entscheidet die Schulleitung auf Antrag. Zuständig ist die Grundschule, in deren Schulbezirk das Kind wohnt.

Einzugsbereiche der Grundschulen

Inklusion

Mit dem Schuljahr 2013/14 machten die Oldenburger Grundschulen den ersten Schritt zur Inklusion, d.h. zur gemeinsamen Beschulung aller Kinder mit und ohne Förderbedarf. Kinder mit Förderbedarf im Bereich Lernen werden seitdem in die allgemeinen Grundschulen eingeschult; die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen nimmt keine neuen Schüler mehr auf. Die Eltern dieser Kinder können bei der Schule einen Antrag auf sonderpädagogische Unterstützung stellen. Über die Art der Hilfen entscheidet dann die Landesschulbehörde auf der Grundlage eines Fördergutachtens und der Empfehlung einer Förderkommission.

Förderschulen

In Oldenburg gibt es 4 Förderschulen in städtischer und 2 in freier Trägerschaft mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ansprechpartner sind die Schulen direkt oder das Amt für Jugend und Familie.

OBS, IGS, Gymnasien

Im Anschluss an die Grundschule gliedert sich das Schulangebot in Oberschulen, Gymnasien und integrierte Gesamtschulen. Hauptschulen und Realschulen gibt es in Oldenburg ab dem Schuljahr 2015/16 nicht mehr. Die Oberschulen fassen das bisherige Haupt- und Realschulangebot zusammen. Dabei haben sie eine große Bandbreite an Möglichkeiten der konkreten Ausgestaltung: Der Unterricht kann integrativ, also ohne Unterscheidung nach Leistungsvermögen, mit einer Fachleistungsdifferenzierung in den Kernfächern oder überwiegend schulzweigbezogen erteilt werden. Zusätzlich können die Oberschulen auch mit einem Gymnasialzweig betrieben werden; dann werden die Schüler dieses Zweiges in der Regel ab der siebten, spätestens ab der neunten Klasse überwiegend schulzweigbezogen unterrichtet. Die Oldenburger Oberschulen bieten im Schuljahr 2015/16 keinen Gymnasialzweig an.

An den Oberschulen können der Hauptschulabschluss, der Realschulabschluss und der erweiterte Sekundarabschluss I erworben werden. Schüler des Gymnasialzweigs können nach dem erfolgreichen Abschluss der zehnten Klasse direkt in die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe wechseln. Das Abitur kann nach wie vor nur an den Gymnasien und an den integrierten Gesamtschulen erworben werden.


Eine ausführlichere Darstellung des Schulangebots in Oldenburg befindet sich unter Oldenburger Schulsystem.


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