Schul- und Ferienbetreuung

Neben dem Ausbau der Krippen und ausgeweiteten Angeboten in der Kindertagesbetreuung, bieten inzwischen auch viele Schulen Angebote, die über die Mittagszeit hinausgehen. Trägt eine Schule den Zusatz „verlässlich“, so bedeutet dies, dass die Betreuung während der Schulzeit auch bei Unterrichtsausfall gewährleistet ist.

Grundschulen

Die Stadt Oldenburg konzeptioniert nach und nach die Grundschulen in Ganztagsschulen um. Der Plan sieht vor, dafür jedes Jahr ein bis zwei der insgesamt 28 städtischen Grundschulen umzubauen, um Betreuungsräume und Mensen zur Verfügung zu stellen. Derzeit (Stand 2015) sind 7 Ganztagsschulen nach städtischem und 2 nach eigenem Nachmittagskonzept verfügbar.

An den durch die Stadt umstrukturierten Grundschulen endet an drei Tagen pro Woche der Schultag um 15:30 Uhr, optional kann gegen einkommensabhängiges Entgelt eine Betreuung an 5 Tagen pro Woche bis in den späten Nachmittag und in den Ferien in Anspruch genommen werden.

Ganztagsgrundschulen nach städtischem Konzept (2015)

Der Schultag der ebenfalls städtischen Grundschule Ohmstede geht von der Frühbetreuung ab 7:15 Uhr über Unterricht bis zum Ganztagsangebot bis 15:15 Uhr. Danach ist eine kostenpflichtige Spätbetreuung über die Kooperation mit dem OTB möglich.

Die in freier Trägerschaft geführte Montessori-Grundschule FREIraum bietet ein Ganztagsangebot an 4 Tagen pro Woche bis 17 Uhr.

Viele der Grundschulen, die über kein Ganztagsangebot verfügen, bieten stattdessen einen Hort.

Grundsätzlich darf jedes Kind aus Oldenburg an jeder beliebigen Ganztagsgrundschule angemeldet werden, jedoch nehmen die Schulen zuerst die Kinder aus dem Einzugsbereich auf. An einigen Schulen kann es deshalb für Anmeldungen außerhalb des Einzugsbereichs zu Wartelisten kommen.

Einzugsbereiche der Grundschulen nach Wohnanschrift

Weiterführende Schulen

Die Betreuungssituation an den weiterführenden Schulen in Oldenburg ist sehr unterschiedlich und sollte unbedingt an der Schule selbst erfragt werden. Dennoch gelten einige Angebote allgemein:

Die integrierten Gesamtschulen (IGS) bieten an mindestens 4 Tagen in der Woche Unterricht oder Freizeitgestaltung bis mindestens 15:30 Uhr.

Bei den Oberschulen verfügen die Oberschule Eversten und die Oberschule Ofenerdiek über ein ganztägiges Unterrichts- und Freizeitangebot an vier Tagen, die Oberschule Alexanderstraße und Oberschule Osternburg über Nachmittagsunterricht an 2 Tagen in der Woche.

Die Oldenburger Gymnasien bieten für die 5. und 6. Klassen an mindestens 3 Tagen in der Woche Nachmittagsangebote bis 15 Uhr oder länger. Einige der Schulen betreuen aber auch an mehr Tagen, andere beziehen höhere Jahrgänge in das Angebot ein.

Ferienbetreuung

Neben den Betreuungsmöglichkeiten von Krippen, Kindergärten und Ganztagsschulen zu den Ferienöffnungszeiten bieten das Jugendwerk der AWO für Kinder von 5-10 Jahren unter dem Titel „Ferienspiele“ und der KiB (Kindertagesstätten- und Beratungsverband) für Grundschulkinder eine Ferienbetreuung an.
Die Anmeldung ist direkt bei den Einrichtungen zu tätigen.

Eltern, die berufstätig sind, während der Schließzeit nachweislich keinen Urlaub bekommen können und keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, können sich an das Servicebüro Kindertagesbetreuung im Amt für Jugend und Familie wenden. 

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