Oldenburgische Industrie- und Handelskammer

Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) ist eine von 80 IHKs in Deutschland mit Sitz in Oldenburg (Niedersachsen).

Als Körperschaft öffentlichen Rechts übernimmt sie vom Staat übertragene Aufgaben, wie die Berufsausbildung, Prüfungen, Gutachten und vertritt die Interessen von rund 66.000 Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistungen, Kreditwesen, Verkehr, Schifffahrt, Tourismus und Gastgewerbe in den kreisfreien Städten Oldenburg, Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta, Wesermarsch.

Im Bereich Berufsbildung berät die IHK Unternehmen, Auszubildende und Arbeitnehmer rund um die Aus- und Weiterbildung. Sie organisiert auch die Zwischen- und Abschlussprüfungen in der beruflichen Bildung. Im Bereich Weiterbildung bietet sie im Jahr rund 250 Seminare und Lehrgänge an.

Seit 2005 ermöglicht das Berufsbildungsgesetz eine Ausbildung in Teilzeit. Die Idee ist, jungen Müttern und Vätern sowie Ausbildungswilligen, die Angehörige pflegen, trotz großer zeitlicher Inanspruchnahme durch die Familie eine Ausbildung in der Regelzeit zu ermöglichen. Außerdem können Mütter eine in Vollzeit begonnene Ausbildung nach der Geburt des Kindes in Teilzeit beenden. Allerdings besteht darauf kein Rechtsanspruch.

Konkret bedeutet dies, dass die Ausbildungszeit verkürzt wird. Folgende Varianten sind möglich:

  1. Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungszeit: Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 und maximal 30 Wochenstunden.

  2. Teilzeitausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit um ein Jahr: Die Arbeitszeit beträgt einschließlich des Berufsschulunterrichts mindestens 20 Wochenstunden.

Wenn Sie Fragen dazu haben sprechen Sie uns an:

Service Center Berufsbildung
Telefon: 0441 2220-485
Fax: 0441 2220-468
E-Mail: berufsbildung@oldenburg.ihk.de


Quelle: IHK

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